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IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2020

04 May 2020

In ein paar Monaten, im Mai 2020, wird die ganze Welt, zumindest die Eishockey-begeisterte Welt auf unsere Nachbarn in der Schweiz schauen, denn dort findet die 84. IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft statt. Es wird ein Schaulaufen der besten Nationen dieses Sports geben, das „Who is Who“ des Eishockeys wird in Zürich und in Lausanne aufs Eis treten und mit dem schwarzen Puck zaubern, um die Zuschauer in Verzückung bringen. Es ist auch die Zeit der Buchmacher und vor allem der mobilen Buchmacher, denn wie es bei Sportveranstaltungen üblich ist, werden mit Sicherheit viele Wetten abgeschlossen.

Im Jahr 2009, war die Schweiz schon einmal Gastgeber der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, somit haben die Eidgenossen die Infrastruktur und die nötigen Kentnisse, um ein perfekt organisiertes Event auf die Beine zu stellen. Außerdem gehört Eishockey in der Schweiz zu den drei beliebtesten Sportarten und die Eishockeyliga verzeichnet den größten Zuschauerschnitt in Europa.

Eishockey-WM 2020 Offizielles PosterQuellen:switzerlandtravelcentre.com

Informationen zur Eishockey-WM 2020

Die Eishockey-WM, organisiert von der IIHF, der Internationalen Eishockey-Föderation, findet vom 8. bis zum 24. Mai 2020 statt. Es ist das Turnier der Top-Division. Die Weltmeisterschaften der anderen Divisionen (I – IV, Junioren, Frauen, etc.) finden an anderen Orten, wie Slowenien, Kroatien oder Island, statt.

Das Hallenstadion in Zürich bietet 11.200 Zuschauern Platz und die neugebaute Vaudoise Arena in Lausanne hat ein Fassungsvermögen von 9.500 Zuschauern.

Von den 16 Nationen die an der WM teilnehmen werden, kommen zwei aus Amerika, eine aus Asien und 13 aus Europa. Die Teilnehmer werden folgendermaßen ermittelt: die besten 14 Mannschaften der Weltmeisterschaft des Vorjahres bekommen ein Ticket, plus die beiden Erstplatzierten des Turniers der A-Gruppe der Division I des Vorjahres.

Nach der Vorrunde, bei der es mehrere Spiele zwischen den Teams geben wird, folgt die K.O-Runde. Ins Viertelfinale kommen nur die besten vier Mannschaften jeder Gruppe. Insgesamt wird es 64 Partien geben.

Die ersten Partien finden am Freitag, den 8. Mai statt und als erste dürfen Kanada gegen Deutschland und Finnland gegen die USA, die um 17:20 Uhr zeitgleich gegeneinander antreten, aufs Eis. Weitere Partien sind: Schweden gegen Tschechien und Russland gegen die Schweiz um 21:20 Uhr.

Es wird sieben Spieltage in der Gruppenphase geben, ehe es in die K.O.-Phase übergeht. Die K.O.-Phase besteht aus Viertel- und Halbfinale und dem Finale.

Im Viertelfinale treffen die Gruppenersten der einen Gruppe auf die Gruppenvierten der anderen Gruppe und die Gruppenzweiten der einen auf die Gruppendritten der anderen. Die Sieger kommen eine Runde weiter. Die Gruppen für das Halbfinale werden neu gesetzt. Die Finalspiele sind folgt aufgeteilt:

Finale um Platz 1: Sieger Halbfinale 1 gegen Sieger Halbfinale 2.

Spiel um Platz 3: Verlierer Halbfinale 1 gegen Verlierer Halbfinale 2.

Teilnehmende Nationen

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2020 werden 16 Nationen, unterteilt in zwei Gruppen aufeinandertreffen. Die Gruppe A besteht aus: Kanada, Tschechien, Deutschland, Schweden, Slowakei, Weißrussland, Dänemark und Großbritannien.

Die Gruppe B besteht aus: Finnland, Italien, Schweiz, Russland, USA, Lettland, Kasachstan und Norwegen.

Zurich - Eishockey-Weltmeisterschaft 2020 Quellen:hallenstadion.ch

Das Hallenstadion in Zürich

Das Hallenstadion in Zürich hat eine bewegte Vergangenheit. Es wurde 1939 gebaut, 2005 wurde es nach einjährigen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet und zählt mit seinen 15.000 Plätzen, zu den größten Mehrzweckhallen in Europa. Seit 1950 ist es die Heimstätte des Eishockeyclubs ZSC Lions.

International bekannt ist das Hallenstadion als Austragungsort großer Sportveranstaltungen, wie Sechstagerennen, Eishockey-Weltmeisterschaften und für die vielen Konzerte berühmter Musiker und Bands die darin stattfinden.

Der eigentliche Grund für den Bau war schlechtes Wetter. In der 1930ern mussten viele Veranstaltungen, die auf der Offenen Radrennbahn Oerlikon stattfinden hätten sollen, ausfallen. Deswegen überlegte man entweder eine Überdachung der Radrennbahn oder eine komplett neue Halle zu bauen. Der Plan pünktlich zur Landesausstellung 1939 das Hallenstadion fertig zu haben scheiterte und die Eröffnung musste noch ein weiteres Mal verschoben werden. Endgültig fertig und mit einem großen Festakt gefeiert, wurde es am 4. November 1939 und war die größte Sporthalle in Europa.

Im Stadion gab es eine 250 Meter lange ovale Radrennbahn und erst später kam das Kunsteisfeld hinzu. Da die Eisfläche leicht versenkt eingebaut wurde, konnte ein tragfähiger zweiter Hallenboden das Stadion zu einer Mehrzweckhalle umfunktionieren. So wurden die Sechstagerennen dort abgehalten und Konzerte konnten stattfinden. Das erste Konzert gab Louis Armstrong im Jahr 1955.

Darüber hinaus finden Reitturniere, Handballweltmeisterschaften, Motocross-Rennen, Boxkämpfe, Opern, Musicals, Messen, Ausstellungen und vieles mehr statt. Ein weiteres wichtige Event, dass in dem Hallenstadion stattgefunden hat, ist das Internationale Finale des Grand Prix der Volksmusik.

Hallenstadion Innenansicht

Quellen:hallenstadion.ch

Gastgeberland Schweiz

Unser Nachbarland, die Schweiz, hat viele Namen, weil dort viele Sprachen gesprochen werden. Auf französisch heißt sie Suisse, auf italienisch Svizzera, auf rätoromanisch Svizra und auf lateinisch Helvetia. Der amtliche Name lautet Schweizerische Eidgenossenschaft und das Landeskennzeichen ist „CH“, was für das lateinische „Confoederatio Helvetica“ steht.

Die Schweiz ist ein föderalistischer, demokratischer Staat, der an Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Italien und Frankreich grenzt.

In der Alpenrepublik leben 8,5 Millionen Menschen und es werden deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch gesprochen. Die größten Städte sind Luzern, Zürich, Winterthur, Genf, Lausanne, Bern und Basel. Der Sitz des Parlamentes und der Regierung ist Bern. Das Land besteht aus 26 teilsouveränen Kantonen und der Name „Schweiz“ stammt vom Urkanton „Schwyz“ ab. Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Urkantone, Uri und Unterwalden. Aus diesen drei ging die heutige Schweiz hervor.

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